Auxerrois

Weiße Sorten :: Auxerrois

  • Allgemeines: Zur Burgunderfamilie gehörend ist Auxerrois eine Kreuzung von Burgunder x Weißer Heunisch und könnte im Mittelalter in Burgund entstanden sein. Namensgeber ist eine französische Grafschaft Auxerre im Nordöstlichen Frankreichs gelegen. Hier findet sich gleichzeitig das Hauptanbaugebiet mit etwa 1.600 ha. Daneben hat die Sorte einen hohen kulturellen Wert in Luxemburg mit 190 ha und auch zunehmend in Deutschland mit 180 ha.
  • Traube: Die Trauben sind mittelgroß, leicht geschultert und von lockerer Struktur. Die mittelgroßen Beeren zeigen sich rund bis oval, von gelbgrüner Beerenhaut, die sich bei Vollreife bräunlich verfärbt. Typisch sind bei mittlerer Wuchsstärke vermehrte Triebe an der Stockbasis.
  • Wein: Aufgrund der weichen und runden Struktur seiner Weine eignet sich der Auxerrois sehr gut für den trockenen Ausbau und verfügt auch bei moderaten Alkoholgehalten noch über genügend Fülle und Körper. Die Weine sind körper- und bukettreich mit angenehmer Säure. Typische Aromen sind Quitte, Melone und Mirabelle und würzige Aromen.
  • Anbauempfehlung: Bezüglich der Anbaubedingungen ist die Sorte vergleichbar mit dem "Weißen Burgunder". Die dünnere Beerenhaut und frühere Reife erfordern eine gut terminierte Lese, um Fäulnis zu vermeiden.
Klassische Klone, mittlerer Ertrag
Mischbeerige Klone, niedriger Ertrag

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